SCHRAMBERG. Die Meinung des Gemeindetags von Baden-Württemberg zum Thema App ist klar: „Eine App kann helfen, die Attraktivität einer Gemeinde zu steigern, gerade auch im Bereich Tourismus“, so eine Sprecherin des Gemeindetags und ergänzt: „Viele Bürger erreicht man heute über interaktive Apps.“ Ein Grund, auch als kleine Kommune eine App für die Bürger und die Besucher einer Gemeinde anzubieten. Viele Kommunen haben darauf reagiert und bieten bereits eine eigene App an oder planen deren Einführung. Die Stadt Schramberg bietet seit dem Frühjahr eine Anwendung an In der Stadt Schramberg (Kreis Rottweil), die rund 21000 Einwohner hat, gibt es sie seit diesem Frühjahr. Achim Ringwald war als Internetbeauftragter der Stadt an der Einführung maßgeblich beteiligt: „Eine Firma aus Schramberg trat auf uns zu und hat uns die App angeboten“, sagt er. Unter anderem können über die App der Veranstaltungskalender der Stadt, die Einkaufsmöglichkeiten in Schramberg und Gastronomieangebote abgerufen werden. „Wir bieten damit einen zusätzlichen Service für Bürger und Besucher unserer Stadt“, so Ringwald. Eine weitere Funktion ist die Möglichkeit, Schäden zu melden. Solche Meldungen kommen dann bei Klaus Dezember an, Abteilungsleiter des Tiefbauamtes der Stadt. „Wir bekommen beispielsweise Fotos von
Schlaglöchern, defekten Straßenlaternen und Verschmutzungen zugeschickt“, sagt er. Die App ortet den Standort zum Zeitpunkt des Versendens der Nachricht und gibt die Koordinaten an die Stadt weiter.

0

Verwandte Beiträge