Vörstetten will Nutzung der Bürger-App „CityHub“ ermöglichen

Gemeinderat billigt Anschaffung der entsprechenden Software / Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgern kann besser werden.

VÖRSTETTEN (heg). Die Gemeinde Vörstetten will eine Software anschaffen, um die Nutzung der Bürger-App „City-Hub“ möglich zu machen. Das mit 50 Prozent der Kosten geförderte Projekt ermöglicht es Nutzern von Smartphones, eine App auf ihr Gerät zu laden und darüber digitale Serviceangebote anderer Orte nutzen zu können.

So muss man nicht jeweils einzeln die örtlichen Angebote anderer Gemeinden laden und diese auch nicht dauerhaft auf dem eigenen Gerät speichern. Sind die entsprechenden Einstellungen aktiviert, erkennt die App durch GPS den Standort des Nutzers und öffnet dann die ortszugehörigen Informationen.

Innerhalb der eigenen Gemeinde dient die App auch dem raschen Nachrichtenaustausch zwischen der Verwaltung und den Bürgern. So kann etwa aktuell auf Wasserrohrbrüche, Straßensperrungen und anderes hingewiesen werden. Bürger können sich darüber auch ihrerseits an die Verwaltung wenden. Fotografiert ein aufmerksamer Zeitgenosse eine defekte Straßenlaterne und übermittelt dies ans Rathaus, wird automatisch deren genaue Position weitergeleitet, sodass die exakte Leuchte ohne Suchaufwand repariert werden kann.

Vereine wiederum können über dieses System auf Wettbewerbe, Jubiläumsveranstaltungen und ähnliches hinweisen. „Tolle Neuerung – lediglich mit dem Nachteil, dass es auf Smartphonebesitzer eingeschränkt ist. Für Jüngere aber zeitgemäß“, kommentierte Thomas Schonhardt (SPD) das Vorhaben. Seine Fraktionskollegin Wilma Raynor stimmte dieser Einschätzung zu.

Hansjörg Frey (Freie Wähler) erkundigte sich nach den Folgekosten. Die Antwort: Nach drei Jahren betragen sie 60 Euro monatlich. Das Gremium will daher zur gegebenen Zeit entscheiden, ob sich der Service bewährt hat und fortgeführt werden soll.

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